Ein Schrieb, der Deinen Namen trägt ...

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Montag, 21. November 2011: Die E-Mail einer Schiedsrichterkollegin erreicht mich. "Hast Du schon von den Gerüchten gehört, dass wir nach London fahren dürfen ?" Habe ich nicht. Ich hatte im Vorfeld bei den passenden Leuten ein, zwei zaghafte Voranfragen gestellt und weder ein "Ja" noch ein "Nein" gehört. Eigentlich wollte ich kurz vor Weihnachten mal nachfragen - dass bei Olympia die Entscheidungen aus organisatorischen Gründen früher als bei einer WM fallen, hatte ich geahnt. Mit November rechnete ich nicht. Zwei Stunden später hielt ich ein PDF in Händen: "An die Nationalverbände. Die ITTF nominiert folgende Personen: Oberschiedsrichter ... Schiedsrichter am Tisch ... Racket Controller ... Bitte bestätigen Sie, dass diesen Nominierungen zugestimmt wird.

Und da stand ich dann. Auf der Liste, meine ich. Und mit nicht unerheblichem Herzklopfen. Es dauerte noch 36 Stunden, bis der Deutsche Tischtennisbund auch diese Formalität erledigt hatte. Danach gab es ein sehr, sehr schickes Abendessen.

   
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