Torsten von Wurlitz: Flussperlmuschel. Der Blog zum Buch.

"Auf Grund der mangelnden Gesprächigkeit seines neuen Spielers endete die Show in der Rehauer Innenstadt fünf Minuten früher als geplant, und Gerch verließ zusammen mit Spirelli die Bühne.

Das rettete ihnen das Leben. Denn die gewaltige Explosion ließ von der Holzkonstruktion, auf der sie gestanden hatten, nichts übrig. Wobei man dasselbe ebensogut für den halben Maxplatz sagen konnte."

 

Wer geglaubt hatte, diese Geschichte würde niemals entstehen, der hat sich geirrt ...

 

Flussperlmuschel - Wunderlichs erster Fall.  *  Kartoffeldenkmal - Wunderlichs zweiter Fall.

Blutbräu - Wunderlichs dritter Fall.  *  Modellstadtkiller - Wunderlichs vierter Fall.

Die Reh-Gionalkrimis von Torsten von Wurlitz.

Verfolgen Sie, wie sich Kommissar Wunderlichs Ermittlungen vom Toten in der Schwesnitz nach und nach einmal um die halbe Welt und wieder zurück in die Industriestadt im Grünen bewegen. Und wie er ein Jahr später nach einem mysteriösen Todesfall am Schneeberg in eine atemlose Jagd entlang der Rehauer Denkmäler gerät. Diese kaum überstanden, stolpert er in einen Mafia-Thriller um das Rehauer Bernstein-Bier. Und im Herbst darauf muss er in einer mörderischen Schnitzeljagd verhindern, dass die Stadt in Schutt und Asche gelegt wird.


Modellstadtkiller: Wir machen Druck!

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Lektorat fertig (O-Ton: "Es ist derart gut geworden, ich bin völlig begeistert."), Satz fertig, Cover fertig. "Modellstadtkiller" ist heute in Druck gegangen und erscheint spätestens am 25. März 2019 im Handel.

An diesem Tag werde ich in Rehau um 11:30 an der Stadtbrand-Stele neben dem Kiehdreekgässla das Buch symbolisch und feierlich an den (echten) Rehauer 1. Bürgermeister Michael Abraham übergeben und plane am Nachmittag des gleichen Tages, auch in der Buchhandlung "Seitenweise" zu signieren. Genauere Info folgt.

Auf der 2. Wunsiedler Buchmesse am 6./7. April in der Fichtelgebirgshalle wird "Modellstadtkiller" am Stand des Burg-Verlags als Neuerscheinung vorgestellt und es wird von mir dort die erste Lesung geben: 6. April, 13:00 - 13:30 Uhr. An diesem gesamten Wochende bin ich zudem am Stand und signiere jeden meiner vier Krimis.

Hier ein Update meiner Veranstaltungstermine.

Bis dahin noch eine zweite Leseprobe, um die Wartezeit zu verkürzen:

Erster Tag

Erst Sekunden nach dem Knall wurde Karsuntke sich bewusst, dass er mitten in einer Apokalypse gelandet war. Als die Brückenpfeiler vor ihm wie vom Blitz getroffen in sich zusammensackten. Einer nach dem anderen, wie Schornsteine alter Fabriken, die gerade gesprengt wurden. Ohrenbetäubender Lärm überzog das Tal. Eine Lawine aus Staub regnete auf den Perlenbachgrund nieder, um sich sogleich, aufgepeitscht vom fallenden Beton, wieder hoch in die Lüfte zu erheben und den Himmel über Rehau zu verdunkeln. Es sah aus, als wäre ein Vulkan ausgebrochen. Die Erde erzitterte unter der Last des niedergehenden Betons, so dass man die Erschütterung bis zum Maxplatz spüren konnte.

Aber das alles bekam Herbert Karsuntke schon nicht mehr mit. Er hatte zwar, natürlich, versucht, panisch und schlagartig zu bremsen, dass es nur so quietschte und rauchte und sich der Reifengummi meterlang auf den grauen Asphalt rieb. Aber er hatte nicht den Hauch einer Chance gehabt. Mit immer noch fast sechzig Sachen war sein Truck auf das zusammenbrechende Straßenstück gedonnert, das den Zwölftonner erbarmungslos mit in die Tiefe riss wie in einen Höllenschlund.

Dann Stille.

 

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Fortsetzung folgt !

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"Wunderlichs kriminelles Rehau" heißt das Kurzgeschichten-Projekt, das auf die drei großen Schinken "Blutbräu", "Kartoffeldenkmal" und "Flussperlmuschel" folgen wird. Damit gehe ich einmal auf eine weitere Anregung meiner Leserinnen und Leser ein: Man muss nicht so lange "dabeibleiben", sondern kann eine Geschichte in einem Rutsch durchlesen. Dreimal um die fünfzig Seiten sind gerade am Entstehen, die in einem Band mit 150 dann veröffentlicht werden.

Die Titel:

  • Modellstadt-Killer
  • Woll-Mord
  • Konkretes Verbrechen

Die Storys:

  • Ein scheinbar wahlloser Angriff auf symbolträchtige Orte in der Stadt Rehau entpuppt sich als Rachefeldzug von buchstäblich historischen Ausmaßen
  • "Spiel mir das Lied vom Tod": Ein Alpaka reitet einsam durch Rehau. Im Schlepptau eine Leiche mit Cowboystiefeln. Die Spur führt nach Schönlind und von dort zur Kleppermühle.
  • Ein berühmtes Gedicht und die Rehauer Fassade, an der es steht, werden zum Schauplatz von Schuld und Sühne, und der Rehauer Großindustrielle Gerch Mackert sowie der Berliner Professor Bolle von Pankow finden sich mitten in einem fiesen Mordkomplott wieder.

Die ersten Leseproben: Noch im Sommer 2018 !  Cool

 

 

Bestellen mit Widmung

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shop.reh-gionalkrimi.de

Online-Bestellung? Alle Rehau-Krimis können Sie selbstverständlich auch vom Amazonas bestellen. Aber noch mehr bekommen Sie, wenn Sie dafür den Torsten von Wurlitz Online-Shop nutzen: Dort können Sie nämlich eine persönliche Widmung mit Wunschtext direkt beauftragen und erhalten mein Buch entsprechend von mir signiert!

Möglich macht es Friedoline, der Kinderladen von "Ulrike Wunderlich", also meiner Frau, in unserer Wahlheimat Weilheim, dessen Webshop auch über den Bereich "Buch" verfügt - und extra für mich auch diese sechs "Bücher für die Großen" ins Programm genommen hat.

Erster Fall: Flussperlmuschel bestellen (EUR 10,80) *

Zweiter Fall: Kartoffeldenkmal bestellen (EUR 12,00) *

Dritter Fall: Blutbräu bestellen (EUR 12,00) *

Vierter Fall: Modellstadtkiller bestellen (EUR 10,80) *

Fünfter Fall: Eisige 7 bestellen (EUR 10,80) *

Sechster Fall: Blutstau bestellen (EUR 11,40) *

* Jeweils zzgl. Versandkosten - Wählen Sie im Warenkorb die Option "Buchversand"

Einfach in der Bestellmaske die Option "Handsigniert" wählen, und falls Sie eine persönliche Widmung wünschen, diese unter "Frage stellen" als Text eingeben! Lieferung innerhalb 2-3 Werktagen.

 

Da ist das dritte Ding!

Details

Krimi Blutbräu, Torsten von WurlitzISBN:  978-3-944370-61-3

Erscheinungsdatum: 27.September 2017

324 Seiten, Taschenbuch

  

Link zum Buchhandel

Link zum Verlag

Erhältlich auch bei Friedoline
- dem Onlineshop von "Wunderlichs Frau"
(auf Wunsch mit persönlicher Widmung bestellbar!)

 


Torsten von Wurlitz die Dritte: 

 

  • 28.-29. Oktober 2017: 1. Rehauer Autorentage. Feierliche Übergabe des städtischen Erstexemplars and Bürgermeister Michael Abraham.
  • 29. November 2017: Erste Blutbräu-Lesung im Schalander der Kommunbräu.
  • Juni 2018: Kellerfest der Kommunbräu und Stadtspaziergang
  • 19. Juli 2019: Weilheimer Lesepause, 20 Uhr, Weilheim/Obb., Kirchplatz

Weiterlesen: Making of ... Blutbräu   *    Zurück zum Torsten-von-Wurlitz-Blog

 

Blutbräu: Making Of. Der 3. Rehau-Krimi vor dem Start

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"Blutbräu", der dritte Wunderlich-Krimi, wird gerade gedruckt. Kurz vor dem Erscheinen hier die Zusammenfassung der wieder einmal spannenden Entstehungsgeschichte.

Ich habe meinen Leserinnen und Lesern einiges versprochen: Deutlich weniger Zeitsprünge, nicht so viele Rennradtouren - und ein Plot, der überraschende Wendungen hat, aber nicht aufs Äußerste kompliziert wird. Ich denke, ich konnte Wort halten:

"Wirklich lebendig" - "Spannend bis zum Schluss" - "Toll gelungen"

(Die Lektorin von "Blutbräu")

13. Juni 2016: Ein gewisser Kulturamtsleiter der Stadt Rehau hatte die Idee, ein Blutbad durch den Perlenbach fließen zu lassen, welches aus einem gewissen Felsenkeller in der Ascher Straße herrührt. Also gilt es, diesen erst einmal zu besichtigen. Zusammen mit einer munteren und neugierigen Kindergartengruppe bekomme ich von Norbert Gräßel, dem die bergwerksähnliche Anlage gehört, eine exklusive, spannende Führung durch die dunklen Gänge unter der Erde. Dass das der ideale Startpunkt für einen neuen Krimi-Plot wird, ist mir ab diesem Moment klar.

15. August 2016: Ein gutes Dreivierteljahr ist vergangen, seitdem "Kartoffeldenkmal" erschienen ist. Nach dieser schöpferischen Pause (man hat ja auch noch einen Hauptberuf) wird es nun höchste Zeit zu starten. "Es geht ums Bier" - diesen Plan von mir hatte der Rehauer Stadtkorrespondent Dietrich Metzner bereits vier Wochen zuvor in der Frankenpost verlauten lassen. Also war das Thema gesetzt.Geplante Fertigstellung: 15. Juli 2017 mit 330 Seiten.

24. Dezember 2016: Aus der Erfahrung von Flussperlmuschel und Kartoffeldenkmal wusste ich, dass ich im Schnitt eine Seite pro Tag schaffe. Natürlich mal eine Woche lang gar nichts und dann wieder zehn Seiten an einem Abend. Aber jedenfalls sind an Weihnachten planmäßig etwa 120 Seiten fertig, was den angenehmen Nebeneffekt hat, dass man für seine Liebste gleich ein natürliches Weihnachtsgeschenk hat. Alle Freunde und Wegbegleiter, bis hin zu Bürgermeister und Kulturamtschef, bekommen natürlich auch schon mal die ersten drei Kapitel zum Start ins neue Jahr.

11. März 2017: Wunderlich ist Weintrinker und hat von Bier keine Ahnung. Da Wunderlich nach seinem Autor gerät, geht es letzterem ebenso. Da man aber in einem Bierkrimi schlecht das Bierbrauen weglassen kann und das Buch ja auch Werbung für unsere kleine, feine Rehauer Brauerei sein soll, heißt es jetzt heftigst Fachwissen sammeln. Zum Glück bietet die Rehauer Kommunbräu Erlebnisbrautage an.Jeden zweiten Samstag im Monat darf man ihnen in der Fabrikstraße über die Schulter schauen, wie sie ihre zweimal dreihundert Liter Sud ansetzen (Foto). Gesagt getan. Werner Kotschenreuther, Vorsitzender des Kommunbräu e.V., und Florian Rothemund, sein Schriftführer, lassen sich vor Ort von mir zweimal anderthalb Stunden lang ausfragen und über die Schulter schauen - und erklären jeden Schritt so, dass es selbst der brutalst mögliche Anfänger gut verstehen kann.

8. April 2017: Das ganze nochmal, um aus dem "gut" ein "sehr gut" zu machen. Ganz herzlichen Dank an Werner und Florian für das geduldige Beantworten meiner laienhaften Fragen, den späteren fachlichen Feinschliff meiner Brauerei-Kapitel und natürlich die freundliche Genehmigung, ihr Logo verwenden zu dürfen. Euch und Eurem Team, dessen Arbeit zu den herausragenden Besonderheiten unserer Stadt zählt, wünsche ich weiterhin alles Gute! - Am selben Tag noch unternehme ich eine lange Wanderung durch die Steinleite und die Katharinenhöhe, denn in diesen beiden Parks am Stadtrand kommt es auf jedes Detail an. Mehr kann ich natürlich nicht sagen.

1. Juni 2017: Stadtbräu? Das war der Arbeitstitel. Den Originalnamen der Brauerei wollte ich nicht verwenden, um mich nicht dem Vorwurf plattester Schleichwerbung auszusetzen. Angesichts des lokal begrenzten Geschäftsmodells der Brauerei eigentlich Unsinn, aber es gehört halt zum guten Ton. "Stadtbräu" ist kein Krimititel!" wird am heimischen Esstisch von meiner Privat-Literaturkritikerin, also known as Ehefrau, angemerkt. Recht hat sie, wie so oft. Also "Todesbräu". Beschließe ich. Teile ich ihr zwei Wochen später mit. "Ist immer noch nicht prägnant genug", wendet "Ulrike Wunderlich" gegenüber ihrem Mann ein. Darauf hin berufe ich ein zweiköpfiges Entscheidungsgremium unter unser beider Leitung ein, welches nach kurzem Brainstorming zu einem einstimmigen Beschluss kommt. "Blutbräu".

25. Juni 2017: Innerhalb von nur zwei Tagen erfüllt mir die Kommunbräu die Bitte, 12 Seiten gegenzulesen, in denen der Brauprozess fachlich beschrieben ist. Und zwar nicht mit dem Feedback "Passt schon". Sondern mit absolutem Blick in jedes Detail. Erst jetzt bin ich wirklich beruhigt...

4. Juli 2017: Drei Tage, nachdem ich im Rahmen des Rehauer Wiesenfestes mit meinem Verleger und meiner Lektorin beim Cappuccino zusammengesessen bin und wir den Zeitplan für die Zielgerade aufgestellt haben, erfolgt die feierliche Übergabe des fertigen Manuskripts. 330 Seiten und damit genauso dick wie "Flussperlmuschel". Punktlandung, elf Tage früher als geplant.

13. Juli 2017: Gerade einmal neun (!) Tage später kommt das Manuskript aus dem Lektorat zurück. Alles geht diesmal rasend schnell. Einer der Gründe ist wohl der O-Ton meiner Lektorin: "Diesmal habe ich gar nicht viel zu meckern, die Ausgestaltung ist wirklich lebendig. Spannend ist es bis zum Schluss. (...) Ein paar kleine Fragen stehen noch drin, aber sonst finde ich es toll gelungen." Das heißt für mich aber, dass ich es abarbeiten muss, während ich eigentlich auf der Luisenburg weile, um die Abschiedsvorstellung des großen Michael Lerchenberg miterleben zu dürfen. Naja, eine künstlerische Atmosphäre ist ja nicht schlecht für diese Tätigkeit.

15. August 2017: Nachdem mein Verleger und ich elf (!) Vorschläge für ein Cover aus Bier und Blut diskutiert haben, die er in mühevoller, kreativer Kleinarbeit immer weiter verbessert hatte, finden wir einen, der die Dramatik dieses Mafiathrillers aufs Bild bringt und gleichzeitig den Betrachter noch ruhig schlafen lässt. Welch eine Gratwanderung! Allein die Meinungen aus meinem Familien- und Freundeskreis zu konsolidieren, war echt Arbeit. Aber was lange währt, wird endlich gut - diesmal ist es wirklich ein richtiges Krimicover!

20. August 2017: Nachdem wir das Layout bis auf die letzte Zeile abgestimmt haben, geht das Werk in Druck. Und ich lehne mich entspannt zurück und freue mich auf die Rehauer Kulturtage Anfang September, die 1. Oberfränkischen Autorentage Ende Oktober - und natürlich den dazwischenliegenden Verkaufsstart.

 

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TvW - zur Person

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Torsten von Wurlitz, Pseudonym von Torsten Küneth, wurde 1970 in Rehau geboren und lebte hier bis ins junge Erwachsenenalter. Bis Mitte der neunziger Jahre war er in seiner Heimatstadt politisch aktiv, bevor er nach seinem Studium in München dort seine Tätigkeit für einen Versicherungskonzern begann. Der promovierte Mathematiker, passionierte Rennradler und internationale Tischtennisschiedsrichter engagierte sich anschließend lange in der Rehauer Sportwelt, konnte 2012 als erster Rehauer an Olympischen Spielen teilnehmen und gab im Jahr 2014 mit „Flussperlmuschel“ sein Krimi-Debüt in der Stadt, der er bis heute eng verbunden ist. Mit „Kartoffeldenkmal“ folgte Ende 2015 der zweite Roman. Küneth lebt mit seiner Frau im oberbayerischen Weilheim.

 
   
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